ISEO Ostsee Cup 2026 – Zwei Tage, viele Ippons und noch mehr gute Laune
Am 18. und 19. April hieß es in Rostock wieder: Hajime! – und zwar nicht zu knapp. Der JKC Rostock lud zum ISEO Ostsee Cup ein, und was da auf die Matte gebracht wurde, konnte sich sehen lassen: 45 Vereine, rund 300 Judoka und sogar internationale Beteiligung (Grüße gehen nach Polen) sorgten für ein randvolles Teilnehmerfeld von der U9 bis in die Ü-Altersklassen.
chon am frühen Morgen lag dieses typische Turnierkribbeln in der Luft – irgendwo zwischen frisch gebundenem Obi, konzentriertem Blick und der leisen Hoffnung auf den perfekten Ippon. Und genau davon gab es reichlich: sehenswerte Würfe, clevere Übergänge in den Boden und natürlich auch die ein oder andere taktische Meisterleistung nach dem Motto „Waza-ari reicht auch zum Glücklichsein“.
Die Kleinsten der U9 gingen mit beeindruckendem Mut auf die Matte – ganz nach dem Judo-Grundsatz: Hinfallen ist erlaubt, Liegenbleiben nicht. Bei den Älteren wurde es dann technisch anspruchsvoller, aber nie verbissen – Respekt, Fairness und das berühmte Abklatschen nach jedem Kampf standen immer im Mittelpunkt.
Ein riesiges Dankeschön geht an die Sponsoren, ohne die so ein Event nicht möglich wäre:
ISEO als Namensgeber und Unterstützer sowie Opel Krüger, die nicht nur für starke Präsenz, sondern auch für volle Bäuche sorgten. Rostocker Bratwürste und Grillfleisch – sagen wir mal so: Die waren fast so begehrt wie ein sauber angesetzter Seoi-nage.
Was auf der Matte passiert, ist das eine – was dahinter läuft, mindestens genauso wichtig. Ein großes Danke an die Kampfgerichte, die konzentriert, fair und mit viel Einsatz durch das gesamte Wochenende führten. Besonders erwähnenswert: Einer von ihnen kam nicht nur zum richten, sondern hatte nebenbei noch eine Prüfung – und hat diese auch erfolgreich bestanden. Doppelter Ippon also!
Ebenso unverzichtbar: die Sanitäter, die jederzeit bereitstanden und für Sicherheit sorgten – zum Glück meist nur vorsorglich. Und natürlich die vielen vereinsinternen Helferinnen und Helfer, die im Hintergrund alles am Laufen hielten – von der Organisation über den Zeitplan bis hin zum Kuchenverkauf. Ohne euch läuft kein Turnier, egal wie gut die Techniken sind.
Am Ende bleibt ein Wochenende voller Emotionen, sportlicher Highlights und gelebter Judo-Werte. Oder wie man auf der Matte sagen würde: Rei – Danke und bis zum nächsten Mal!